Ist Ford in der Formel 1 aktiv?

Ja, Ford hat eine lange und erfolgreiche Geschichte in der Formel 1 und wird 2026 mit einer neuen Partnerschaft mit Red Bull Powertrains in die Königsklasse zurückkehren. Ford ist der dritterfolgreichste Motorenlieferant in der Geschichte der F1 mit 174 Rennsiegen, 10 Konstrukteursmeisterschaften und 13 Fahrermeisterschaften. Ihre Motoren trieben Legenden wie Jim Clark, Jackie Stewart, Emerson Fittipaldi und Michael Schumacher an.

Nachdem Ford 2004 das Jaguar Racing Team an Red Bull verkauft hatte, zog sich das Unternehmen aus der Formel 1 zurück. Im Februar 2023 kündigte Ford jedoch an, 2026 wieder in die Formel 1 einzusteigen, wenn das neue Motorenreglement in Kraft tritt.

Diese Vorschriften beinhalten mehr elektrische Leistung und zu 100 % nachhaltige Kraftstoffe, was mit Fords umfassenderen Zielen in Bezug auf Innovation, Hybridtechnologie und CO₂-Reduktion übereinstimmt.

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Ford in der F1 – Häufige Fragen (FAQs)

Ist Ford in der F1 aktiv?

Ford zählt zu den erfolgreichsten Motorenlieferanten in der Geschichte der Formel 1. Zwischen 1967 und 2004 erzielten Ford-Motoren 174 Rennsiege, 13 Fahrer- und 10 Konstrukteurstitel. Gemeinsam mit Cosworth kreierte das Unternehmen den legendären DFV-Motor, der in den 1970er-Jahren das Feld dominierte. Nach dem Verkauf des Jaguar-Teams an Red Bull im Jahr 2004 zog sich Ford aus der F1 zurück. Dennoch bleibt Ford als dritterfolgreichster Motorenhersteller anerkannt und bereitet sich auf das Comeback 2026 vor.

Wird Ford 2026 in die F1 einsteigen?

Ja. Im Februar 2023 bestätigte Ford, dass es zur Saison 2026 in die Formel 1 zurückkehren wird – zeitgleich mit der Einführung neuer Motorenregeln. Diese Vorschriften erhöhen den Anteil elektrischer Leistung, verlangen 100 % nachhaltige Kraftstoffe und unterstützen das Ziel der F1, bis 2030 CO₂-neutral zu werden. Ford wird dabei Hybridkompetenz und technische Unterstützung für Red Bull Powertrains liefern – sowohl für Red Bull Racing als auch für das Schwesterteam, derzeit AlphaTauri. Es ist Fords erste Teilnahme an der Meisterschaft seit 2004.

Warum wechselt Red Bull zu Ford?

Red Bull Powertrains benötigte einen Partner, um die komplexen Anforderungen an Hybridtechnologie und nachhaltige Kraftstoffe gemäß dem Reglement 2026 zu erfüllen. Ford bringt jahrzehntelange Ingenieurserfahrung in Elektrifizierung, Batterietechnologie und Hybridsystemen mit – ein wertvoller Partner. Dadurch sichert sich Red Bull technisches Know-how ohne Abhängigkeit von traditionellen Rivalen, während Ford globale Sichtbarkeit erhält. Wie Christian Horner bei der Ankündigung erklärte, vereine die Partnerschaft Fords „Innovation und Expertise“ mit Red Bulls aktueller Dominanz.

Wen ersetzt Ford in der F1?

Ford ersetzt keinen bestehenden Motorenlieferanten direkt in der Formel 1. Stattdessen geht das Unternehmen eine technische Partnerschaft mit Red Bull Powertrains ein. Red Bull nutzte zuvor Honda-Antriebe, die bis zum Start des neuen Reglements 2026 im Rahmen einer Übergangsvereinbarung unterstützt werden. Ab 2026 werden die von Ford unterstützten Power Units von Red Bull Powertrains die Honda-Motoren bei Red Bull Racing und dem Visa Cash App Racing Bulls Team ersetzen. Damit agiert Ford als Marken- und Technikpartner – nicht als eigenes Werksteam.

Übersetzung aus dem englischen Artikel “Is Ford Involved In F1?

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