Schneller Vater, schneller Sohn – Die ikonischen F1amilienlinien

Etwas mehr als einen Monat vor dem Beginn der Formel-1-Saison 2025 (Großer Preis von Australien vom 14.–16. März in Melbourne) bereiten sich F1-Enthusiasten auf die neue, ganzjährige Runde aus Spannung, heulenden Motoren und endlosen Vorhersagen vor. Laut der einhelligen Meinung der meisten Analysten von Online-Wettanbietern gilt Lando Norris derzeit als wahrscheinlichster Sieger der F1-Saison 2025, dicht gefolgt von Max Verstappen, danach Charles Leclerc und Lewis Hamilton; doch diese Quoten könnten sich im Laufe der Saison noch ändern.

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Nach Verstappens viertem Titel im Jahr 2024 stieg er auf den dritten Platz in der ewigen Bestenliste auf, Seite an Seite mit Alain Prost und Sebastian Vettel. Michael Schumacher und Lewis Hamilton führen die Liste weiterhin mit je 7 Titeln an, während Juan Manuel Fangio mit seinen fünf Trophäen weiterhin den zweiten Platz hält. 

Was im Sport generell – die F1 eingeschlossen – interessant ist: Mitglieder derselben Familie treten oft in derselben Disziplin auf. 2024 erlebten wir das Debüt von Mick Schumacher für das Alpine-Team in seiner ersten F1-Saison. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass er die sieben Titel seines berühmten Vaters erreicht, ist es doch ein weiterer Beleg für die wissenschaftliche Annahme, dass natürliche Veranlagung neben harter Arbeit und intensivem Training eine große Rolle bei der Entwicklung von Sportlern spielt. 

In diesem Sinne kam Max Verstappens Fahrertalent nicht aus dem Nichts. Sein Vater, Jos Verstappen, fuhr von 1994 bis 2003 in der F1 und wechselte in dieser Zeit sieben verschiedene Teams. Er absolvierte 106 Starts in diesem Zeitraum, punktete aber nur siebenmal. In seiner ersten Saison erreichte er sogar zwei Podestplätze, doch sein Stern verglühte bald darauf. Max hingegen ist einer der erfolgreichsten F1-Fahrer aller Zeiten geworden. Derzeit 27 Jahre alt, wird Verstappen Jr. in den kommenden Jahren seine F1-Blütezeit erreichen. 

Gilles Villeneuve war ein bemerkenswerter F1-Pilot in den späten 1970er und frühen 1980er Jahren. Während seiner fünf aktiven Rennjahre gewann er sechs Rennen und stand 1979 kurz davor, Weltmeister zu werden. Leider verstarb er 1982 bei einem Unfall beim Großen Preis von Belgien in Zolder.

Sein Sohn Jacques zeigte ähnliche Fahrfähigkeiten und wurde 1996 zweiter Fahrer beim Williams-Renault-Team; sein erfahrener Kollege war Damon Hill. Hill holte sich 1996 den Titel und verließ das Team, sodass Jacques 1997 zum ersten Fahrer bei Williams wurde; in derselben Saison gewann er seinen ersten und einzigen WM-Titel. Danach kam er nur noch viermal aufs Podium, bevor er sich 2006 zurückzog. 

Der zuvor erwähnte Damon Hill stammt ebenfalls aus einer Linie berühmter F1-Fahrer. Sein Vater Graham Hill war zweimaliger Weltmeister und holte seine Titel 1962 mit BRM und 1968 mit Lotus. Noch interessanter ist, dass Hill senior bis heute der einzige Rennfahrer ist, der die Triple Crown des Motorsports erreicht hat: Er gewann den Großen Preis von Monaco, das Indy 500 und die 24 Stunden von Le Mans

Damon hingegen erzielte während seiner F1-Karriere 22 Siege und wurde 1996 Weltmeister. 

Schnelle Väter und schnelle Söhne sind – wie wir oben sehen können – keine Seltenheit in der Formel 1. Daher hoffen wir, in dieser edlen Motorsportdisziplin auch künftig noch viele Helden zu erleben, die aus bekannten Champions hervorgehen.

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Übersetzung aus dem englischen Artikel “Fast Father, Fast Son – The Iconic F1amily Lines

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